BARRIEREFREIHEIT IST FÜR ALLE EIN GEWINN!


Mit der ACE-Clubinitiative 2021 wollen wir die alltäglichen Verkehrsräume für Menschen mit eingeschränkter Mobilität verbessern, indem wir auf Barrieren aufmerksam machen. Wir wollen dadurch etwas bewegen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung bei unserer online
Fotoaktion.

Und was machen wir? Ehrenamtliche aus allen 111 ACE-Kreisen setzen sich ab Juli für mehr Barrierefreiheit vor Ort ein. Hier und auf unseren Social-Media-Kanälen www.ace.de/facebook und www.ace.de/instagram erfahren Sie rechtzeitig, was wir vorhaben. Schauen Sie gelegentlich dort vorbei.

Lassen Sie uns etwas verändern. Gemeinsam!
 

*Angestellte des ACE Auto Club Europa sowie deren Angehörige sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen.

Aktionszeitraum:
01.04. - 31.08.2021

Mach-Mit-Fotoaktion

Machen Sie mit und unterstützen Sie uns!

Barrierefreiheit ist nicht selbstverständlich.

Der ACE setzt sich seit mehr als 55 Jahren erfolgreich dafür ein, dass Mobilität sicherer, sozialer und umweltverträglicher wird. Die Verkehrssicherheit ist oberstes Ziel: Vision Zero. Keiner kommt um. Alle kommen an. Individuelle Mobilität ist für den ACE ein Grundrecht aller Menschen – ohne Einschränkung!

Die Realität macht leider den Unterschied: Menschen mit mobilen Einschränkungen haben es deutlich schwerer, Verkehrswege beschwerdefrei und sicher zu nutzen. Das betrifft vor allem diejenigen, die im Rollstuhl sitzen oder nicht gut zu Fuß unterwegs sind, aber auch Eltern, die mit ihren Kleinen im Kinderwagen sicher von A nach B wollen. Sie alle treffen im Alltag auf unnötige und manchmal sogar gefährliche Barrieren.

Nur 50 Prozent des gesamten Straßen- und Wohnumfelds in Deutschland sind heute barrierefrei. Seit Jahren ist bekannt, dass mehr als 53 Milliarden Euro notwendig wären, um bis 2030 eine passable Infrastruktur zu schaffen.

Hohe Relevanz für rund 20% aller Menschen in Deutschland!

Selbstverständlich sollten alle besser ankommen!

Gute Maßnahmen mit Vorbildcharakter.

Ein Bewusstsein für Barrieren und ihre Gefahren zu entwickeln und sichere Alternativen zu finden, ist ein guter Anfang für Abhilfe. Gute Lösungen bringen praktikable und sichere Freiräume.

Am nervigsten sind enge Parkplätze, an denen ich den Kinderwagen schlecht ausladen kann, wenn keine Gehwege vorhanden sind und ich eng an der Straße entlanglaufen muss, oder wenn keine Aufzüge existieren und ich Treppen steigen muss.

Ann-Sophie Hoffmann-Löwe
Lehrerin aus Leipzig

Die größten Barrieren sind für mich Stufen vor Geschäften oder Restaurants, aber auch Zugänge zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Ausstieg aus der S-Bahn ist manchmal problematisch, da gibt es gravierende Unterschiede bei den Haltestationen.

Tim Blessing
Student aus Heidelberg

Hauptdefizite sind unebene Bürgersteige, zu hohe Bordsteinkanten oder öffentliche Gebäude und Senioreneinrichtungen mit vielen Treppenstufen. Wer auf einen Rollator angewiesen ist, kann so nicht mal eine Senioreneinrichtung besuchen.

Liselotte Böde
Moderatorin für Verkehrssicherheit aus Lutherstadt Wittenberg